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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ist gar nicht so schwer. Es ist meistens eine Frage der richtigen Vorbereitung. In vielen größeren Städten fahren regelmäßig Linienbusse mit Rampe und Absenkung, oder Lift. Auch auf vielen Bahnhöfen besteht die Möglichkeit als Rollstuhlfahrer ein-, aus-, und umzusteigen.
Auch ist das Fahren mit Öffentlichen Verkehrsmitteln für uns Schwerbehinderte lange nicht so teuer, wie häufig angenommen wird.
Nähere Informationen dazu sind in einer Broschüre Informationen für behinderte Reisende der Deutschen Bahn AG veröffentlicht. Diese kann auf der Infoseite für Mobilitätseingeschränkte Reisende herunter geladen werden, bzw. die Printausgabe ist an jedem Fahrkartenschalter der Bahn AG erhältlich.
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+++ News +++
ISL News zur Behindertenpolitik vom 2.11.01
Bahn soll mehr für Behinderte tun - Geld aus Euro-Rundung nutzen
Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, haben Behinderten-Verbände die Deutsche Bahn aufgefordert, Bahnreisen für Behinderte zu erleichtern. Der Behinderten-Dachverband «Netzwerk Artikel 3» regte dem Bericht zufolge an, Mehreinnahmen aus der Euro-Umstellung dafür zu verwenden, Bahnhöfe und Züge behindertenfreundlicher zu gestalten. Der Bahnvorstand will bei der Preisumstellung auf den Euro die Beträge hinter dem Komma aufrunden und die dadurch erzielten Mehreinnahmen spenden.
«Die Beseitigung der Hindernisse ist dringend nötig, damit Millionen Menschen mit beeinträchtigter Mobilität - wie in den USA und Skandinavien - auch hier zu Lande die Bahn ohne fremde Hilfe benutzen können», sagte am Donnerstag Netzwerksprecher Ottmar Miles- Paul. Klagen gebe es auch vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBVS) in Bonn: «Seit dem Sommerfahrplan werden in Fernzügen die Anschlüsse nicht mehr angesagt.» Nach Angaben der Bahn hatten sich nicht behinderte Fahrgäste über die langen Ansagen beschwert. Blinde sollten auf den Bahnsteigen die Ansagen beachten oder sich die Anschlüsse aus den gedruckten Hinweisen im Zug vorlesen lassen, empfahl die Bahn. Dass aber viele blinde oder sehbehinderte Menschen heute alleine reisen, lasse die Bahn völlig unbeeindruckt, beklagt der Verband. "Besonders im Hinblick auf das bevorstehende Bundesgleichstellungsgesetz für Behinderte ist es nun besonders wichtig, dass die Bahn entweder selbst mit positivem Beispiel voran geht oder ihr strenge Kriterien vom Gesetzgebung für die barrierefreie Gestaltung ihrer Angebote auferlegt werden," so Miles-Paul.
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Informationsdienst der ISL e.V. in Zusammenarbeit mit
Selbsthilfe-Online - www.selbsthilfe-online.de
Infos bei ottmar.miles-paul@selbsthilfe-online.de
Ruhr-Nachrichten v. 4.10.01
Lift oder Rampe für Busse
Straßburg: Stadtbusse in der Europäischen Union (EU) müssen künftig mit Einstiegshilfen für Behinderte ausgestattet werden. Das Europäische Parlament stimmte gestern einem entsprechenden Kompromiß des Vermittlungsausschusses mit dem EU - Ministerrat zu. Danach müssen neu angeschafften Busse künftig entweder mit Rampen ausgerüstet und an Halte- stellen abgesenkt werden können oder einen Lift für Rollstuhlfahrer erhalten. Die Eu - Staaten haben 18 Monaten Zeit, die Richtlinie umzusetzen. -KNA
Entnommen aus den Ruhr-Nachrichten v. 4.10.01
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